Hier etwas über Mich

 

 
 
 
Geboren, in der Zeit um 1930 -
frohe geborgene Kindheit,
Wunschkind begabter Eltern-
Schwerste Kriegsverluste!
Nur das Leben blieb,
drei Häuser sehe ich untergehen
in der brennenden Stadt.
Mein alternder Vater diente noch
der Wehrmacht kurz vor
Zusammenbruch des *glorreichen*
" Dritten Reiches"
und kommt schwer erkrankt zurück,
lebte danach  noch kümmerlich
nur ein Jahr und verlässt uns
für immer. Auch mein Jugendfreund
erliegt seinen schweren Kriegsverletzungen.

Mein Berufswunsch ging unter.
Ich widmete mich nach
bestandener Staatsprüfung sehr
intensiv meinen  "geliehenen" Kindern
und leitete fast 30 Jahre eine
Kindertagesstätte der Stadt -
mit Kleinkindern und Jugendlichen
von 3 - 16 Jahren und bildete
angehende Erzieher von 20 bis zu
über 30 Jahren - schulbegleitend-praktisch
aus, beriet die Eltern in
Erziehungsfragen
und tätigte die Haushaltsführung mit Etatverwaltung ...

FREUNDE !

Die ersten echten – meine Eltern - beide!
Sie meinten es am besten, wenn gleich es
sicherlich
nicht immer nur das beste für mich war,
noch dies es konnte sein.

Die Absicht, es ganz sicher sein zu wollen,
weil es aus Lieb geschah,
nur diese, DIESES EINE zählt für mich allein.

Der Kinder - und der Jugendfreunde
gab es recht viel, solang man EBEN jung noch war.
Doch war es rechtes Kind - und Jugendspiel.

Wenn heute ich’s so sinne und es recht bedenke,
dann machten öfter Menschen mir Geschenke,
die eine Wegesstrecke lang, mich gut begleitet haben.

Und nur die eine nur alleine,
NUR DIESE EINE,
die sich abhebt von den andern, mir gegeben,
war eine lange, gute Wanderung durch Leben,
die nie ich wieder machte.

Es war - ES IST - die wahre, einzig echte,
die Bindung, die nie im Leben ich wohl missen möchte

zu der ich „FREUNDSCHAFT“ sage

Von dieser ging und geht kein Zweifel aus,
und sie besteht noch immer, weit über’s Grab hinaus.

Nie zuvor und nie danach, gab’s soviel Wahrheit,
so viel Weisheit, soviel Klarheit, soviel gegenseitiges Verstehen..

Nur sie alleine barg nicht nur die echte, reine Freude.
Sie hielt auch immer stand…

in Sorge, Krankheit und in jedem LEIDE.


Hier noch  etwas ernste Poesie

zum Thema Kinder
und zum Jahresende!


*Bilanzen einer Sehnsucht*

Meine erwachenen Kinder
möcht' ich um mich scharen,
mit schwarzen,
blonden, roten Haaren
rotbraun, wie der Fuchs…
Heut' buschiggrauer Stoppelwuchs?

Erwachsene Kinder würden Staunen machen.
Ob MEINE Augen hell auflachen ....?
Was aber wollt' ich alles fragen-
und was würden sie mir sagen?

Was damals gläubig-suchend Streben,
ein jauchzend, lachend-ernstes Beben,
sinn - und liebevoll gegeben,
erfüllt bereichernd noch mein Leben!

Weiß, wie es war-
doch nicht wie heut es ist -
und nie das Herz vergisst, wie schön es war,
inmitten  frisch erwachend'- froher Jugendschar.

Nun sind es Frauen Männer,

hoch aufgewachsen -
haben sich verstreut und mich verlassen -

fort und verweht - wie verloren-
so fern, wie niemals einst geboren.

Ich denke heut an sie..
Was wurde nur aus ihnen?

Werden sie dem Leben dienen?


Marianne…

 
 
 
 
  

 



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